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Fachbereich 03

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wiss. Mitarbeiterin* Dr. Angela Kühner

*derzeit Vertretungsprofessorin für Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung


 

Johann Wolfgang Goethe-Universität

Fachbereich 03, Gesellschaftswissenschaften

Institut für Soziologie

Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie

Interessensschwerpunkte innerhalb der qualitativen Methoden:

  • Sozialpsychologie des Forschungsprozesses: Forschung als soziale Praxis, Subjektivität und Reflexivität, Forschung als „Denk-Raum“, Gruppendynamik der Interpretation

  • Qualitative Forschung und dezentrierte Subjekte: Wie lassen sich theoretische Ansprüche aus den gender und postcolonial studies, der Psychoanalyse, dem Poststrukturalismus etc. in Wissensproduktion umsetzen?

Aktueller Hinweis: Am 4./5. Mai 2012 findet dazu die Tagung „(Be-)Deutungsansprüche in der qualitativen Forschung. Positionen, Strategien und Perspektiven (selbst-)kritischer Wissensproduktion“ statt (siehe:  www.methodenkritik.de)

  • Methoden-Lehre als Bildungsprozess: Wie lässt sich eine wissenschaftliche Forschungshaltung lehren und lernen?    


Zum ehemaligen Arbeitsbereich an der LMU München und weitere Informationen zur Person.


Aktuelles Forschungsprojekt in Frankfurt:

Die Uni – ein „weißer, westlicher, männlicher“ Raum? - Selbst- und Fremdverortungen im Kontext Universität
In diesem von der Gleichstellungsstelle und dem Fachbereich Gesellschafts-wissenschaften geförderten Forschungsprojekt verstehen wir die Universität als einen Ort, an dem das, worum es in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern inhaltlich geht, zugleich immer auch stattfindet: Ganz allgemein gesprochen ist dies die Aushandlung von Bedeutung („Sinn“) in sozialen Interaktionen. Dabei ist von besonderem Interesse, dass „Bedeutungen“ nichts Neutrales sind, sondern immer mit Bewertungen und machtvollen Zuschreibungen „aufgeladen“ sind oder werden.
Konkret soll in diesem Projekt die Auseinandersetzung mit Selbst- und Fremdwahrnehmungen  im Kontext Universität untersucht werden: Wo erleben Studierende, dass sie an der Universität „fremd gemacht werden“, erkennbar als „anders“ gesehen werden? Welche Fremdzuschreibungen werden als problematisch erlebt und welche nicht? Und warum? Was würdet ihr einer Freundin mit (scheinbar)  nichtwestlichem Namen, Aussehen oder Akzent empfehlen, wenn sie ein gesellschaftswissenschaftliches Fach studieren will? Würde es für eine Studentin mit „russischem“ Nachnamen oder  mit Kopftuch z.B. einen Unterschied machen, ob sie in Frankfurt oder München studiert? 
Wir wollen zu solchen Fragen Gruppendiskussionen mit Studierenden in Frankfurt und in München führen. Da in diesen Gruppen möglichst viele verschiedene Perspektiven diskutiert werden sollen, sind alle an dem Thema interessierten Studierenden willkommen.
Die Studie ist als Lehrforschung konzipiert: Die Gruppendiskussionen werden aufgezeichnet und transkribiert und im Sommersemester werden die Transkripte in der jeweils anderen Stadt mit anderen Studierenden diskutiert: Frankfurter Studierende diskutieren Münchner Transkripte und umgekehrt. Das Projekt soll der Nachwuchsförderung dienen, daher freuen wir uns über Seminar- oder Abschlussarbeiten zum Thema!
Antragstellerinen: Angela Kühner/ Susanne Becker/ Angelika Ebrecht-Laermann / Ira Eromin, studentische Mitarbeiterin Aisha Ahmad

Weitere Information und Kontakt: kuehner@soz.uni-frankfurt.de

 

 

geändert am 07. Mai 2013  E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 07. Mai 2013, 13:53
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb03/institut_3/rhaubl/mitbarbeiterinnen/akuehner/index.html