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Forschungsprojekte

Reversal of the gender Order? Male Marriage to Germany by North African and Turkish Men; Consequences for Family Life, Work and the Socialization of the Next Generation.

Förderung vom HMWK bewilligt als Anschubfinanzierung für ein EU-Projekt im Programm “Horizon 2020”.  

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Projektmitarbeit: Dr. Anil Al- Rebholz
Laufzeit: Mai 2012-Dez.2013
Kontakt: apitzsch@soz.uni-frankfurt.de; Al-Rebholz@soz.uni-frankfurt.de

The planned study aims at the investigation of the phenomenon what is known as marriage migration (also called transnational marriage) to Germany by male Muslim migrants. By means of biographical narrative interviews with male migrants from North Africa and Turkey, the research project aims at dealing with the multidimensional and multifaceted character of male marriage migration to Germany. Our hypothesis is that women of the second or third generation of migrant families might be hoping for a realistic chance of founding a family and bringing up children through marrying a partner from the country of origin while they continue to work and remain the bread winners in the country of immigration and thus strengthen their autonomy (while their husbands are waiting for working permits and/or job opportunities and meanwhile have to take over care obligations within the family). In general, we want to show that male marriage migration can be seen both as “cause and the effect” of changing gender orders.

http://www.cgc.uni-frankfurt.de/cgc-fp-genderreversak.shtml

 

Familien-Orientierungen und Gender- Differenzen in mehrgenerationalen transnationalen Migrationsprozessen

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Projektmitarbeiterin: Dr. Anil Al-Rebholz
Gefördert durch das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Laufzeit: 2010 – 2011

Homepage: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/cgc-fp-migrationsprozesse.shtml

 

Challenging Knowledge and Disciplinary Boundaries through Integrative Research Methods in the Social Sciences and Humanities.

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Projektmitarbeiterin: Dipl. Soz. Irini Siouti
Gefördert von der EU im 6. Rahmenprogramm
Laufzeit: 2004 – 2007

Die EU hat in ihrem 6. Rahmenprogramm die besondere Herausforderung betont, die Fragmentierung von Sozial- und Geisteswissenschaften in Europa zu überwinden, nicht zuletzt um der internationalen Herausforderung durch die USA und Japan gerecht zu werden. Das Projekt möchte diese Herausforderung am Beispiel der Gender Studies im wissenschaftlichen Vergleich darstellen und bearbeiten. Dies geschieht auf dreifache Weise: (a) durch eine vergleichende Analyse der epistemologischen, strukturellen und finanziellen Grundlagen der Fragmentierung; (b) durch eine vergleichende Analyse von Fallstudien zu interdisziplinärer Forschung in Europa; (c) durch die die Entwicklung eines integrierten Methoden-Moduls für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Die zentrale Fallstudie für die Entwicklung dieses Moduls sind Gender und Migration Studies in Europa.

Homepage: www.hull.ac.uk/researchintegration

Publikationen:

 

Female Immigrants in Informal European Labour Markets: Social, Political and Legal Implications for their Integration

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Projektmitarbeiterin: PD Dr. Lena Inowlocki.
Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Laufzeit: 1.4.2006 – 30.12.2006

Es handelt sich bei diesem Projekt im Forschungsschwerpunkt „Fokus Geschlechterdifferenzen: Theoretische Neuorientierungen, soziokulturelle Differenzierungsprozesse und internationale Entwicklungen“ um die theoretische und forschungspraktische Verarbeitung und Weiterentwicklung einiger  im laufenden Forschungsvorhaben „Integration of Female Immigrants in Labour Market and Society. Policy Assessment and Policy Recommendations“ gewonnener Ergebnisse im Hinblick auf die rechtliche, soziale, politische und kulturelle Integration der neuen weiblichen Migration in europäischen Ländern. Die deutsche Projektgruppe steht über eine von Ursula Apitzsch mitbetreute Co-Tutelle in Kontakt mit der dänischen Forschungsruppe AMID (Academy for Migration Studies in Denmark) zum Thema „Irregular Migration and Global Control Regimes“.  Insbesondere bestehen Verbindungen mit dem Postdoc-Projekt von Trine Lund Thomsen über „Migration and Life Processes – the relations between external conditions and cultural shaping for ethnic groups“.  Forschungskooperation besteht außerdem mit der schwedischen Projektgruppe IMILCO (Irregular Migration, Informal Labour and Community in Europe).

Publikationen:

  • Ursula Apitzsch (2007): Citizenship, New Migration and Gender Diversity in Europe. In: Irregular Migration, Informal Labour and Community in Europe, (ed. Erik Berggren, Branka Likic-Brboric, Gülay Tokzös and Nicos Trimikliniotis). Maastricht: Shaker, pp. 200-209.
  • Ursula Apitzsch (2006): Kulturelle Entbettung und gegenhegemoniale Netzwerke, in: Das Argument 266 „Migrantinnen, Grenzen überschreitend“, H.3/2006, S.365 – 380.
  •  

Das Verhältnis von Citizenship, Gender und neuer Selbstständigkeit in multikulturellen europäischen Migrationsgesellschaften

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch, PD Dr.Lena Inowlocki
Laufzeit: 2005 - 2006

Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Forschungsschwerpunkt „Fokus Geschlechterdifferenzen: Theoretische Neuorientierungen, soziokulturelle Differenzierungsprozesse und internationale Entwicklungen“.

 

The Chances of the Second Generation in Families of Ethnic Entrepreneurs: Intergenerational and Gender Aspects of Quality of Life Processes

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Projektmitarbeiter/in: Dr. Maria Kontos, Dipl. Soz. Irini Siouti, Dipl. Soz. Donald Vaughn
Gefördert von der EU im 5. Rahmenprogramm.
Laufzeit: 2003 – 2006

Während in den USA vom soziologischen Mainstream der Erfolg verschiedener ethnischer Gruppen bei der Etablierung von Nischenökonomien unterstrichen wird, heben feministische sowie zahlreiche europäische AutorInnen die intensiven und aufreibenden Arbeitsbedingungen im häufig informell organisierten Arbeitsprozess hervor. Geschlechts- und generationenspezifische Arbeitsteilung führen zu einem Ungleichgewicht im Hinblick auf den Arbeitseinsatz einerseits und den Vorteil, der aus den Familienbetrieben gezogen wird, andererseits. Die Ergebnisse des abgeschlossenen EU-Projektes „Self-employment activities of women and minorities“ haben uns hier genauere Ergebnisse geliefert. Die unternehmerische Aktivität von Migranten/innen erwies sich als ein komplexer Zusammenhang biographischer Strategien zur Überwindung sozialer Ausschlussbarrieren, der nicht nur aus reaktiven Handlungen zwischen staatlichen und Gruppenzwängen besteht, sondern vor allem den kreativen Einsatz der Individuen offenlegt. Dieser beinhaltet auch das Durchsetzen eigener biographischer Ziele – freilich oft bei gleichzeitiger Akzeptanz hoher sozialer Kosten. Das an diese Ergebnisse anschließende Projekt zur 2. Generation verfolgt das Ziel, die Lebensqualität in Familienunternehmungen von Migranten und deren Nachkommen zu untersuchen. Dabei wird die Lebensqualität der Gründergeneration mit den sozialen Chancen ihrer Kinder konfrontiert und dabei gleichzeitig die geschlechtsspezifische Dimension dieses Verhältnisses untersucht. Im Projekt wurde ein biographieanalytisches Konzept von Lebensqualität entwickelt, welches den Aspekt der Wahlmöglichkeit bei der Gestaltung des eigenen Lebens sowie die Idee der intergenerationalen Nachhaltigkeit umgreift. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob die Funktion der Familie als produzierende Einheit mit ihrer sozialisatorischen Funktion adäquat zu vereinbaren ist. Familienbetriebe, in denen die Mütter mithelfende Familien-angehörige sind, werden mit jenen verglichen, in denen Frauen als selbstständige Unternehmerinnen agieren. Ein weiteres Ziel des Projektes ist, durch den transnationalen Vergleich Vorschläge zu machen, wie die sozialisatorische Funktion der in der ethnischen Ökonomie tätigen Migrantenfamilie durch adäquate Policies unterstützt werden kann.

Die Forschung wurde mittels der Methode der transgenerationalen  Biographieanalyse durchgeführt. Es wurden jeweils mit mehreren Mitgliedern einer unternehmerisch selbstständigen Migrantenfamilie narrative Interviews durchgeführt. In jedem nationalen Projekt wurden Mitglieder von etwa 20 Familien  befraget, die im Nahrungsmittelsektor – einer der klassischen Nischenökonomien in Europa - unternehmerisch aktiv waren. Die Interviews wurden nach der biographisch-interpretativen Methode analysiert.

Homepage: http://www.ethnogeneration.org/ethno/about/project.htm

Publikationen:

  • Ursula Apitzsch (2005): The Chances of the Second Generation in Families of Ethnic Entrepreneurs: Quality of Life Development as a Biographical Process. In: Revue Européenne des Migrations Internationales, Vol.21, No.3, S.83-94.
  • Ursula Apitzsch: Dal „lavoro ospite“ al „lavoro autonomo“. Esperienze generazionali e differenze sociali nei lavoratori migranti e nei loro figli. In: Studi Emigrazione/Migration Studies, XLII, n.158, S. 349-365.
  • Ursula Apitzsch: Die Chancen der Zweiten Generation in selbständigen Migrantenfamilien: Intergenerationelle und Gender-Aspekte. In: Karl Siegbert Rehberg (Hg.): Soziale Ungleichheit - Kulturelle Unterschiede.Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München, Bd.II, Frankfurt/New York: Campus, S.737 – 751.
  • Ursula Apitzsch (2003): Individuelle Bearbeitung sozialer Unsicherheit in prekären Migrationsverläufen (Plenum II). In: Entstaatlichung und Soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der DGS in Leipzig 2002, hg. v. Jutta Allmendinger, Opladen: Leske+Budrich, S. 219 – 235.

 

Trans-Atlantic Perspectives on Adolescence and Immigration: Building an Inter-University Study-Group on Research Strategies and Policy Recommendations

Projektleitung: PD Dr. Lena Inowlocki in Kooperation mit Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Mitglieder der Frankfurter Studiengruppe: Julia Bernstein, Felicia Herrschaft, Julia Jancso, Irini Siouti, Donald Vaughn.
Gefördert von der Stiftung Deutsch-Amerikanische Wissenschaftsbeziehungen im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Laufzeit: 2003 – 2006

Ziel des Projekts war die Bildung einer transatlantischen Forschungsgruppe zum Thema Adoleszenz und Migration mit besonderer Berücksichtigung von Gender, Sozialisation in Peer Groups und von Generationenverhältnissen in Migrantenfamilien. Die Studiengruppe besteht aus den Antragstellerinnen, ProfessorInnen der Universitäten Houston/Texas, sowie der City University of New York und DoktorandInnen der beteiligten Institutionen.

 

Biographical Methods and Professional Practice

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch (in Zusammenarbeit mit Prof. Prue Chamberlayne, Open University, London)
Gefördert von der EU im 5. Rahmenprogramm.
Laufzeit: 2000 - 2003

Ziel des Projekts war die Organisation der gemeinsamen Konferenz verschiedener europäischer Projekte zur Biographieforschung in der Tavistock - Klinik in London im Jahr 2000 sowie die gemeinsame Publikation der Ergebnisse der Konferenz im Jahr 2004.

Publikationen:

  • Ursula Apitzsch (2004): Biographical analysis and professional practice (hg. mit Joanna Bornat and Prue Chamberlayne). Bristol: The Policy Press.
  • Ursula Apitzsch: Balancing precarious work, entrepreneurship and a new gendered professionalism in migrant self employment. In: Biographical analysis and professional practice, pp. 39 – 56.
  • Ursula Apitzsch (2003): Biographieforschung. In: Orth, B. / Schwietring, T. / Weiß, J. (ed.): Soziologische Forschung: Stand und Perspektiven. Opladen: Leske + Budrich, pp. 95-110.
  •  

Self-Employment Activities Concerning Women and Minorities: Their Success of Failure in Relation to Social Citizenship Policies

Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Apitzsch
Projektmitarbeiterinnen: Dr. Maria Kontos, Dr. Regina Kreide, PD Dr.Lena Inowlocki
EU-Project (TSER), 5. Rahmenprogramm
Laufzeit: 1997 - 2000

Das Forschungsprojekt leistet durch die Analyse unterprivilegierter Selbständigkeitsprojekte einheimischer Frauen sowie von Männern und Frauen mit Migrationserfahrungen in sechs europäischen Ländern einen Beitrag zur Erforschung von Mechanismen sozialer Exklusion und korrespondierender Anstrengungen der Selbst-Inklusion. Die im Projekt unternommene biographische Policy-Evaluation von Selbständigkeitsaktivitäten in Mitgliedsländern der EU war die Basis für die Formulierung von Vorschlägen zur verbesserten Unterstützung von Möglichkeiten zur Selbständigkeit in verschiedenen europäischen Kontexten: der metropolitanen Rhein-Main-Region in Deutschland und der Metropolen Athen, Stockholm und London auf der einen Seite sowie der noch teilweise ländlichen Regionen um Aalborg und Aarhus in Dänemark sowie Cosenza in Kalabrien/ Süditalien. Das Studium der neuen Immigrationsregionen in Südeuropa wurde erweitert durch zwei zusätzlich in Griechenland forschende Teams der Universitäten Rhetymnon/Kreta und Dundee/UK.

Die Methode der biographischen Policy-Evaluation beinhaltete eine aufgrund von theoretischem Sampling erfolgte Zusammenstellung und Analyse von biographischen Erzählungen von Männern und Frauen, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht waren und dieser befürchteten gesellschaftlichen  Exklusion durch (teils öffentlich geförderte, teils allein individuell betriebene) Selbständigkeitsprojekte zu begegnen versuchten.

Homepage: http://www.soz.uni-frankfurt.de/tser/

Publikationen:

  • Ursula Apitzsch (2006): Die Migrationsfamilie -  Hort der Tradition oder Raum der Entwicklung interkultureller biografischer Reflexivität? In: Badawia, T. u.a. (eds.): Das Soziale gestalten. Über Mögliches und Unmögliches der Sozialpädagogik, Wiesbaden:VS Verlag, S.249-264.
  • Ursula Apitzsch (2003): Migration, Biographie und Geschlechterverhältnisse (hg. mit Mechtild M. Jansen). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Ursula Apitzsch: Self employment – Gender – Migration. International Review of Sociology 13, No.1. Monographic Part (hg. gemeinsam mit Maria Kontos). London: Taylor & Francis, pp. 163 – 182.
  • Ursula Apitzsch: Gaining Autonomy in Self –employment processes. The Biographical Embeddedness of Women’s and Migrants‘ Business. In: Apitzsch, U./ Kontos, M. (ed.): Self employment – Gender – Migration. International Review of Sociology 13, No.1. Monographic Part. London: Taylor & Francis, pp. 163 – 182.
  • Ursula Apitzsch: Religious Traditionality in Multicultural Europe, in: Sackmann, R.; Faist, T.; Peters, B. (ed.): Identity and Integration. Migrants in Western Europe, Aldershot: Ashgate, pp.91-106.

 

geändert am 15. Mai 2012  E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 15. Mai 2012, 11:34
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb03/institut_3/uapitzsch/forschungsprojekte.html